Berichte über Aquapets
Künstliche Freunde
Was fiept denn da? Im ersten Moment wird nicht klar, ob da der alte Ferienwecker gerade seinen Geist aufgibt oder sich der bevorstehende Absturz des Handys abzeichnet. Weit gefehlt, denn was da von einer zauberhaften Feenglöckchen-Melodie begleitet munter quietscht, ist eines von unzähligen Aquapets. Der künstliche Freund stammt wie sein Vorgänger, das legendäre Tamagotchi, aus Asien, und bringt seinen ganzen Freundeskreis mit.

Die feuchtfröhlichen Gesellen plantschen in ihren kleinen Tanks. Drückt man nun einmal die Herzchentaste, erwachen sie und begrüssen den Besitzer mit einem kleinen Tanz. Wie das mit neuen Freunden so ist, buhlen die Winzlinge um Aufmerksamkeit und möchten unterhalten werden. Wenn es sich vernachlässigt fühlt, beginnt das Aquapet zu nöen, was jedoch mit nettem Zureden und einer kleinen Belohnung schnell wiedergutgemacht ist.

Ist es hungrig, meldet sich das Haustierchen und hüpft ungeduldig von der einen auf die andere Seite. Doch ein Knopfdruck genügt, und schon erfreut sich das Aquapet an einem kleinen Imbiss. Überfüttern sollte man den kleinen Freund besser nicht, denn dann beginnt er aufgeregt zu zucken. Und sollte das Ding auf die Nerven gehen: einfach ignorieren. Bis es schliesslich müde wird und einschläft.

Scan des Original-Artikels


Aquapets – Die Tamagotchis des 21. Jahrhunderts

Es ist batteriebetrieben, tschilpt und hüpft in einem länglichen mit Wasser gefüllten Plastikzylinder auf und ab. Kiko ist blau, Puku rosa und Tu grün und alle drei gehören zur Familie der «Aquapets», interaktiven Wasserkreaturen aus Asien. Die für Kinder ab fünf Jahren geeigneten elektronischen Haustiere sind auf dem besten Wege sind das Spielzeug des Jahres zu werden.

Die Aquapets reagieren über ein eingebautes Mikrofon auf Ansprache und Bewegungen ihrer kleinen Besitzer, indem sie tanzen oder musizieren. Auch das Drücken der Futter- oder Aufmerksamkeitstaste wird durch Zirplaute und kleine Spielchen honoriert.

Vom Konzept her sind die Aquapets Nachfolger der Tamagotchis, den Ende der 90er-Jahre weltweit sehr beliebten zweidimensionalen E-Tierchen, die zwischenzeitlich mit der Fähigkeit zu wachsen, zu heiraten und sich zu vermehren auch auf den Markt zurückkehren. Ihre Zweidimensionalität wirkt im Gegensatz zu den bunten Aquapets allerdings angestaubt und letztere lassen sich auch viel besser zum Sammeln ins Regal stellen.

"AQUAPETS" - Nachfolger der "Tamagotchis"

"Aquapets" sind interaktive Wassertierchen, die durch Aufmerksamkeit und Pflege zum Leben erweckt werden und sich permanent weiterentwickeln. Die Aquapets "Kiko", "Puku" und "Tu" schwimmen unter einer kleinen Glaskuppel im Wasser. Zwei Knöpfe und ein eingebautes Mikrofon verbinden sie mit ihrem Besitzer. Aquapets zeigen einem, wenn sie hungrig sind oder Pflege brauchen.

Zuneigung und Nahrung per Knopfdruck. "Ein Knopf ist der Herzknopf, mit dem man das Aquapet glücklich machen kann und mit dem Sternknopf füttert man es", erklärt Heidemarie Michel von Fischer Spielwaren. "Essen sie zu viel oder zu wenig, oder bekommen sie nicht ausreichend Aufmerksamkeit, werden sie krank oder ziehen sich zurück".

Tod durch Vernachlässigung ausgeschlossen. Tod durch Gram oder Hunger ist jedoch ausgeschlossen, denn Aquapets sind im Unterschied zum Tamagotchi auf Baterielebenszeit unsterblich.

Gewaltfreies Spielzeug. Der amerikanische Spielzeughersteller "Wild Planet" bleibt mit dieser Erfindung seinen Grundsätzen treu. "Wir wollen gewaltfreies Spielzeug entwickeln, das sowohl Eltern als auch Kindern gefällt", so Firmen-Sprecher Frank Waschik.

Aquapets

Wenn man die Aquapets zum ersten Mal sieht, glaubt man ein Spielzeug für kleinen Mädchen in Händen zu halten: sie sind rosa, niedlich und sollen zu deinem Freund werden. Es stellt sich aber sehr schnell heraus, dass sie es schaffen sogar Erwachsene süchtig zu machen: wir hatten drei Stück zum testen und haben fast eine ganze Nacht lang damit gespielt.

Zugegeben, ein Aquapet alleine ist langweilig. Aber schon ab zwei Stück sind sie echt witzig, wenn sie sich miteinander unterhalten. Auch der Besitzer darf hie und da mitreden. Nein! Er darf nicht nur - er soll sogar! Denn neben Liebe und Futter brauchen die Aquapets vor allem Zuwendung, die sie durch die menschliche Sprache erhalten. Als viertes Eingabe Kriterium gibt es die Aquapets Sprache: dazu muss man lediglich zumindest zwei Aquapets gegenüberstellen und schon sprechen Sie in Pieptönen miteinander. Was das ganze noch lustiger gestaltet ist, das die kleinen Tierchen in ihrem Glas auf und ab, hin und her zappeln! Und wenn sie ganz glücklich sind, führen sie sogar einen Tanz auf und singen dazu ein Lied.

Im Laufe ihres Lebens lernen sie immer mehr Lieder zu singen. Futter und Liebe bekommen die Tierchen über zwei Knöpfe, die am Gehäuse angebracht sind. Die Kommunikation erhalten Sie über das eingebaute Mikrofon. Selbst sprechen Sie über die Lautsprecher.

Mittlerweile gibt es sieben verschiedene Aquapets, die alle einen eigenen Namen haben und ein eigenes Gemüt. Einige von ihnen sind echte Tratschtanten: da man das Aquapet nicht ausschalten kann reden sie oft noch minutenlang weiter, auch wenn man selbst schon lange schlafen möchte. Aber irgendwann wird selbst das munterste Aquapet müde und schlaft auch ein, bis es am nächsten Morgen per Knopfdruck geweckt wird.

Fazit: Wer auf virtuelle Haustiere abfährt wird Aquapets lieben!